A Neverending Story

Wir haben den 2. September 2016, 10:00 morgens Ortszeit und ich liege im Zimmer eines kleinen, gemütlichen B&B im Tigre-Delta nördlich von Buenos Aires… jedoch nicht als Gast!

Als Haussitter ist es meine Aufgabe, zusammen mit Lorenz sowie einer weiteren Volontärin (Barabara aka Barbie aus Brasilien), auf die Unterkunft Acht zu geben und der hauseigenen Hündin Zuma genug Liebe und Aufmerksamkeit zu schenken.  Dieser „Job“ ist jedoch nur eine Notlösung als Übergang für unser wirkliches Reiseziel hier in Argentinien: der Husky- und Pferderanch am Paso Pino Hachado, auf der wir 3 Monate bleiben werden!

Aber wieso fange ich mittendrin an? So möchte ich nun den Anfang dieses Abenteuers schildern.


Wie alles begann

Am 30. August 2013 startete ich meine langersehnte große Reise durch die Welt. Jung, naiv und unerfahren konnte ich mir in meinen wildesten Träumen nicht ausmachen, was mich in diesen 13 Monaten erwarten würde!

Wenn man in seinem Leben als Tourist ein wenig herumgekommen ist, denkt man oft die Welt zu kennen und keine Überraschungen mehr erleben zu können; andererseits können die abenteuerlichen Vorstellungen viel zu hoch sein und Indiana-Jones Erwartungen in touristisch ausgebauten Gebieten wie z.B. Südostasien werden im Endeffekt eher enttäuscht… ironischerweise traf damals beides auf mich zu.

Dies führte letztendlich dazu, dass ich eine alternative Reisemöglichkeit für mich suchte, woraufhin ich auf die beiden Jobplattformen Help Exchange und Workaway stieß. Die Qualität meiner damaligen Reise stieg immens, so dass ich mir normales backpacking gar nicht mehr vorstellen konnte. Ich arbeitete auf Farmen, in Unterkünften, Restaurants, als Englisch-Lehrerin am Meer, in den Bergen, Städten und kleinen Dörfern… es konnte gar nicht spannender werden!

Und so kam es auch, dass ich auf meinem Weg Lorenz traf.


Ein neues Abenteuer

Im Mai 2014 lernten wir uns in einem Waisenhaus im vietnamesischen Trekkingmekka Sa Pa kennen. Der Kontakt blieb zwar einigermaßen aufrecht (wie das bei Reisenden nunmal so ist), ein erneutes Wiedersehen fand jedoch erst 1,5 Jahre später in Argentinien statt. Die damalige Erkenntnis der gemeinsamen Interessen und Lebensvorstellungen, führte letztendlich zum Entschluss, erneut auf Reisen gehen zu wollen.

So sind wir also am aktuellen Punkt angelangt; große Pläne gibt es zurzeit keine, nur Ideen und Visionen – wohin uns dieser Weg jedoch führen wird, wissen wir noch nicht.

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