Rückschläge

Seit zwei Monaten befinde ich mich nun wieder im trauten Europa. Seit zwei Monaten kann ich beobachten, wie meine Schlafprobleme zurückkehren.

Als ich aus Südamerika nachhause kam, war ich voller Energie und trotzdem gelassen und friedlich. Mittlerweile merke ich, dass die innere Ruhe nachlässt und von Stress abgelöst wird. Was hat sich nur geändert?

Ich habe aufgehört zu meditieren. Damit melden sich auch meine Gedanken wieder, die mir schlaflose Nächte bereiten und untertags dafür sorgen, dass ich nicht abschalten kann.

Außerdem fällt mir meine Handlungsunfähigkeit in vielen Situationen deutlich auf. Vor allem die Ignoranz und Hypokrisie vieler Menschen macht mir zu schaffen. Natürlich kann ich meine Reaktion weitgehend steuern und diesen Personen Mitgefühl entgegen bringen. Aber wie soll man ruhig bleiben, wenn einem fremde Meinungen und Ansichten gewaltvoll aufgedrängt werden?

Einen Zustand der Zufriedenheit im Alltag zu erlangen, ist das Ziel des Buddhismus. Das alltägliche Leben stellt also auch das beste Training dar, um die nächste Stufe auf diesem “spirituellen Weg“ zu erreichen.

Dieser immense Rückschlag verdeutlicht mir nur umso mehr, wie wichtig es für mich ist, die Praxis regelmäßig fortzuführen. Ein glückliches Leben fällt einem nicht in den Schoß, man muss dafür hart arbeiten.

Das wichtigste ist, nicht den Kopf hängen zu lassen und im Selbstmitleid zu baden, sondern sich stattdessen in den Arsch zu treten und weiterzumachen! 🙂

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