El año nuevo

06/12/2015 – 10/02/2016

01/01
¡Feliz nuevo año! …oder so…

Da heute eine neue Tour startete, waren wir gestern den ganzen Tag damit beschäftigt Sachen vorzubereiten, zu packen und kochen – was bis in die Nacht hinein ging!
Unseren Neujahrs-Rutsch verbrachten wir also zu zweit in der Küche (wo wir Smiley-Tartas Fritas für die Tour vorbereiteten 😉 ), während die anderen beiden beim Camp mit den Pferden waren und Hernan bei seiner Familie in Las Lajas.

Zusätzlich verschlechterte die Stimmung sich nochmal, als das Pferd Donkey (mein Pferd! 😦 ) sich während dem Ein- UND Ausladen des Transporters am Bein verletzte…

Heute früh standen wir um 6:00 Uhr auf um Hernan mit den restlichen Dingen zu helfen. Als er um 7:00 Uhr fuhr waren wir so müde, dass wir uns nochmal hinlegen mussten.
Die nächsten 2 Tage wollten wir gemütlich angehen und dazu nutzen, wieder zu Kräften zu kommen. Aus dem Plan wurde natürlich nichts… das Unglück verfolgte uns ins neue Jahr und so mussten wir am Vormittag feststellen, dass eines der beiden Pferde, die nicht auf die Reittour gekommen waren, fehlte… Wie viel Pech kann ein Mensch eigentlich haben…?!

Da wir Hernan nicht erreichen und auch ansonsten eigentlich nichts tun konnten (wir wussten ja nicht ob es gestohlen wurde oder weggelaufen war, nachdem jemand das Tor offen gelassen hatte), warteten wir den Tag ab und versuchten uns abzulenken…
Als ich dann am Nachmittag rausging um die Solarzelle zu drehen, sah ich auf einmal etwas dunkelbraunes beim Eingang. Ich wollte mir keine zu großen Hoffnungen machen, als sich das dunkelbraune Etwas aber bewegte, lief ich so schnell wie möglich hin – und siehe da, auf einmal stand Doña vor meiner Nase!! Da ich weder Halfter noch Mais mitgenommen hatte, hoffte ich darauf dass Dominik rauskommen würde; ich wurde nicht enttäuscht! 😉
So kam es also, dass wir wieder beide Pferde beinander hatten und die restlichen Tage hoffentlich etwas genießen konnten!

02/01
Nach den ganzen etwas zu negativen Einträgen, muss jetzt dringend mal wieder was positives her 🙂
Anastacia wird von Tag zu Tag stärker, ihre Wunden sind zwar noch immer geöffnet und vor allem die Halsverletzung sieht ziemlich übel aus, aber sie isst und trinkt normal und ihre Welpen werden größer (und öffneten bereits ihre Augen!) – hoffentlich hält diese Entwicklung an!

Blackface’s Welpen sind mittlerweile richtig groß und gehen schon ein bisschen auf Entdeckungstour (so putzig!!).
Die älteren Welpen werden mittlerweile fast zu hyperaktiv um mit ihnen zu spielen – nur mein Liebling Juno ist noch ruhig genug für Kuscheleinheiten!

04/01
Gestern kam die 2. Tour zurück. Es war alles gut verlaufen, wie versorgten also nur noch die Pferde und bereiteten anschließend alles fürs asado vor.

Da wir nach den 2 Touren kaum noch Essen zuhause hatten und Hernan dringend weitere Medikamente für Anastacia benötigte, war es heute wieder an der Zeit nach Las Lajas zu fahren. Nachdem wir nun schon die Hälfte der Zeit hinter uns hatten, beschlossen Dominik und ich die Chance zu ergreifen und mitzufahren – nach einem Monat wird’s mal Zeit den Posteingang zu checken 😉

05/01
Heute hatte Hérnan endlich mal die Gelegenheit, sich Anastacias Wunden genauer anzusehen. Sie verheilten langsam und auch ihr Halswunde wurde langsam besser. Leider stellte sich aber heraus, dass ihr Bein – das seit dem Vorfall bandagiert war – komplett abgestorben war… daher musste Hernan sie heute Nachmittag zum Tierarzt in Zapala bringen, um ihr Bein amputieren zu lassen…

Für uns daheim bedeutete das, dass wir uns in der Zwischenzeit um die 5 Welpen kümmern mussten. Wir packten sie also in eine Kiste, die wir ins Haupthaus stellten und waren dafür zuständig, sie alle paar Stunden mit der Flasche zu füttern.
Am Abend fingen sie dann fürchterlich zu weinen an, darum packte ich mir ein Handtuch auf den Bauch und ließ die puppies eine Weile darauf schlafen – die Körperwärme beruhigte sie zum Glück 🙂
Über Nacht nahmen wir sie mit in unser Refugio, damit wir sie im Falle auch in der Nacht füttern, bzw. darauf reagieren konnten, wenn irgendwas sein sollte.

06/01
Um Mitternacht fingen die Welpen an zu weinen, also stand ich auf um sie zu füttern. Was wir nicht bedacht hatten war, dass Anastacia sie normalerweise natürlich auch putzte – in dem Fall waren daher die Kiste sowie die kleinen Hunde kein schöner Anblick… Und mitten in der Nacht konnten wir nur schlecht improvisieren; das einzige was wir im Refugio hatten, waren ein paar Sägespäne… Die puppies mussten bis nach dem Frühstück warten, um von mir geputzt zu werden.

Am frühen Nachmittag kam Hernan mit Anastacia zurück – das erste was die Hündin tat, war zu ihrem Zwinger zu laufen, um ihre Welpen aufzusuchen. Trotz der Amputation, sah sie um Welten besser aus! Sie war etwas abgemagert und benötigte immer noch Antibiotika, aber wir konnten uns nun zumindest ziemlich sicher sein, dass sie den Vorfall überstehen würde!

Um ihr ein wenig Last abzunehmen, fütterte ich ihre Welpen von nun an schon mit Trockenfutter.
Nachdem wir 24 Stunden zusammen verbracht hatten, kannten sie mich schon, weswegen die Fütterung viel einfacher war als zu Beginn 🙂

Während der Zeit hatten wir uns auch Namen für die kleinen überlegt: Milka, Zorro/Zorrita, Raccoon, Chill & (Jack) Frost – mal sehen ob sie sie behalten dürfen 😉
Jetzt benötigen wir noch dringend welche für Blackface’s puppies!!

08/01
Da morgen eine neue Tour begann, waren wir seit gestern wiedermal nur mit Vorbereitungen beschäftigt. Zusätzlich dazu, zeigte uns Hernan wie man Hufeisen wechselte, wobei wir ihm gleich mal helfen konnten! 🙂

Ansonsten mussten wir die Sättel und deren Zubehör vorbereiten, jegliche notwendigen Utensilien zusammentragen und kochen, kochen, kochen!
Die Pferde wurden wie letztes Mal mit einem Laster abgeholt, was aufgrund von Donkey’s Nervosität wieder eine heikle Angelegenheit wurde. Zumindest das Einladen verlief aber problemlos – während der Fahrt schaffte er es aber scheinbar trotzdem sich zu verletzen…

Im Laufe des Nachmittags brachte Hernan Dominik und Lorenz – die diesmal die Tour zusammen machten – zum Camp. Amandine und ich waren währenddessen in der Küche beschäftigt und blieben dort auch bis ca. Mitternacht…

 

 

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