H&H de los Pehuenes

06/12/2015 – 10/02/2016

13/12
Gestern bekamen wir ganz überraschend 3 Welpen von einer der beiden schwangeren Hündinnen, diese waren knapp 10 cm groß und sahen noch aus wie kleine Meerschweinchen. Bis wir aktiv was mit ihnen machen können, muss wohl noch etwas Zeit vergehen 😉

Heute regnete es zum ersten Mal seit wir hier sind richtig stark (das bisschen nieseln gestern nicht mitgerechnet), so dass wir abgesehen von den alltäglichen Aufgaben nicht viel machen und daher einen quasi „freien“ Tag genießen konnten.

14/12
Der Sturm hielt über die Nacht an und führte dazu, dass der Aufenthalt richtig unangenehm wurde :-/ Mittlerweile war es einfach zu kalt geworden; das arbeiten draußen machte es nicht unbedingt besser… bei so einem Wetter wollte man echt nur im geheizten Haupthaus sitzen und lesen!

Zum Glück besserte sich das Wetter aber am Nachmittag, so dass wir uns nicht mehr bei Wind und Regen um die Hunde kümmern mussten! 😉

18/12
Da es bis Weihnachten nicht mehr lange hin ist, backten wir (oder besser gesagt Rahel) gestern ein paar Weihnachtskekse 😉 Ohne Ofen ist das etwas schwieriger, aber irgendwie ging es trotzdem.

Heute verließ uns Rahel, nachdem sie fast ein halbes Jahr hier war. Da sie während dieser Zeit Hernans (unser Host) Freundin geworden war, begleitete dieser sie mit seinen Söhnen für die nächsten 3 Tage nach Santiago de Chile – was für uns bedeutete, dass wir bis Sonntag Abend komplett auf uns alleine gestellt waren!

In der nächsten Woche sollte außerdem noch eine französische Volontärin kommen, die uns dann mit den mehrtägigen Pferde-Touren aushelfen wird, die ab 28.12. starten 😉
Bis dahin müssten wir unbedingt unsere Reitfähigkeiten noch etwas verbessern, aber das sollte schon klappen 🙂
(Vor 2 Tagen hatte ich mein erstes Sprungerlebnis mit einem Pferd – geplant war das aber nicht!)

19/12
Gestern Abend überraschten uns kurzfristig 2 Gäste, die um 23:00 Uhr ankamen um zu Abend zu essen und die Nacht in einer der beiden Cabañas zu verbringen – besonders erfreut waren wir über den späten Besuch natürlich nicht, aber zumindest konnten wir so Hernan $100,- einbringen 😉

Abgesehen von den üblichen Dingen, nahmen wir uns für heute vor damit anzufangen, mit den Hunden laufen zu gehen! Zu zweit leinten wir uns je 1-2 Hunde an die Hüfte und liefen in der Gegend rum. 2 Runden pro Person genügten uns aber vollkommen; die Kraft der Huskies darf man echt nicht unterschätzen!!

Aus unserem geplanten Lagerfeuer mit Stockbrot wurde leider nichts, dafür machten wir uns aber frische Tartas Fritas und genossen einen Filmeabend 😉

22/12
Gestern konnten wir die erste Erfahrung kämpfender Huskies machen, was total anstrengend war, vor allem da sich Hernan gerade in Las Lajas befand und die Verantwortung somit bei uns lag. Damit sich diese nicht zerfleischten, mussten wir dazwischen gehen und versuchen sie zu beruhigen. Das stellte sich als gar nicht so einfach heraus, da das „Opfer“ der 1-jährige Fernet war (den man wohl mit einem pubertierenden Jungen vergleichen könnte), der nach dem „Angriff“ der beiden dominierenden (und vor allem älteren) Huskies Chiquito und Polarbear total eingeschüchtert war und sich aus Angst sogar hinter uns versteckte… Zum Glück ging aber alles gut aus!

Am Abend stieß dann die 33-jährige französische Helperin Amandine zu uns, die wohl auch bis Anfang Februar bleiben würde.

Heute ging’s dann – ungewollt – wieder actionreich zu, als der Huskie Lazaro – der sich aufgrund seines ehemals gebrochenen Kiefers nicht in einem der Zwinger befand – Schafe auf unserem Grundstück entdeckte und anfing sie zu jagen… So einem Hund kommt man wirklich nicht hinterher und bis wir unten angekommen waren, befand er sich mittlerweile schon irgendwo am Nachbarsgrundstück…
Anfangs dachten wir, er hätte ein Schaf erwischt, dieses hatte sich aber wohl nur in einem Graben versteckt und gewartet, bis Lazaro vorbei war, zumindest konnten wir keine Verletzungen entdecken.
Bis wir Lazaro jedoch endlich fanden, verging ziemlich viel Zeit und wir waren nicht sicher, ob er nicht mittlerweile doch eines geschnappt hatte… Wie’s aussah hatten wir jedoch Glück, durch sein deformiertes Gebiss war er etwas eingeschränkter als andere Huskies.

Wettermäßig geht es momentan auch ziemlich verrückt zu; vor 2 Tagen hatten wir noch wunderschönes Sommerwetter, mit dem gestrigen offiziellen „Sommerbeginn“ wurde es aber wieder so kalt, dass für morgen -3°C und Schnee angesagt sind… weiße Weihnachten wird es für uns aber wahrscheinlich trotzdem nicht geben, da es am 24. wieder 30°C haben soll… da soll sich einer mal auskennen!

Am Abend gingen wir mal wieder mit den puppies spazieren – diesmal waren alle schon total aufgeweckt und sprangen wie kleine Rehe durch die Gegend! :*)
Als der Haushund Pépe uns aber mit ihnen rumtollen sah, wurde er ziemlich eifersüchtig und versuchte durch aufgesetzt verspieltes Verhalten unsere Aufmerksamkeit auf ihn zu richten – was extrem unterhaltsam war! (Vor allem als dann die puppies auf ihn losgingen und er mit 5 Welpen wohl doch etwas überfordert war.)

Bei der Fütterung gab’s für die Hunde heute große Knochen, die wir erst mal klein hacken mussten, denn Hernan hatte eine ganze Kuh gekauft! Die puppies hatten heute zum ersten Mal Fleisch, 3 trauten sich schnell ran, Astro und Arctica fürchteten sich aber total vor dem großen Schulterblatt und versteckten sich in der Ecke – es war echt süß anzusehen!

 

 

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