Paso Pino Hachado

06/12/2015 – 10/02/2016

06/12
Nach dem Frühstück gingen wir zur Busstation um Tickets nach Lonquimay zu kaufen – und siehe da, sie waren nicht ausverkauft! 🙂

Der Bus ging um 11:30 Uhr und kam um 14:45 Uhr dort an. Die Landschaft wurde immer grüner und bald wurden wir von einigen Vulkanen umkreist 🙂

In Lonquimay wurde uns dann gesagt, dass es nur einen Bus nach Liucura (22 km von der Grenze entfernt), aber nichts nach Pino Hachado gab.
Also reisten wir in Liucura mal aus Chile aus und versuchten unser Glück dann mit hitchhiken! Wir hatten schon ein wenig Stress, da die Grenze nur bis 20:00 Uhr geöffnet hatte. Nach 1 Stunde blieb aber zum Glück ein Argentinier stehen, der uns mitnahm.
Dort waren alle ganz belustigt über den Fakt, dass wir zu Fuß über die Grenze gingen.

Die letzten 3 km zu unserem Job legten wir zu Fuß zurück – am Pass Pino Hachado hatte sich die Umgebung komplett geändert: mittlerweile waren wir von einer Steppe und den berühmten Araukarien umgeben.

Im H&H de los Pehuenes angekommen, wurden wir gleich mal von Rahel (einer schweizer Helperin, die seit Juni da war) und Lorenz (den wir eigentlich in Temuco hätten treffen sollen…) begrüßt. Zum Ruhen war aber gar keine Zeit, denn es war gerade Fütterungszeit der 30 Huskies und diese wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen 😉

Bis jetzt macht die Ranch einen wunderbaren Eindruck! Mal sehen wie die nächsten 2 Monate werden 😉

07/12
Unser 1. Tag startete um 8:30 Uhr mit dem Frühstück im Haupthaus, bevor wir die Käfige der Huskies säubern, Wasser nachfüllen und mit ihnen kuscheln mussten :*)
Danach wurden die Pferde eingefangen und gefüttert – ja, hier fühlt man sich wirklich wie ein Cowboy 😉

Bis zum Mittagessen beschäftigten wir uns mit unterschiedlichen Dingen wie Reparaturen, Zaumzeug einseifen, etc.
Zum Essen gibt es hier übrigens scheinbar viel Fleisch (richtiges Argentinien, yeah!) und es war auch endlich mal gut gewürzt – wohoo!

Nachmittags hatten wir frei, wo wir unter anderem mit den 5 Huskie-Welpen spielten! :)))

Um 18/19:00 Uhr mussten dann wieder die Käfige gesäubert und die Huskies gefüttert werden.
So verlaufen hier also die Tage – nice! 😉

09/12
Mit jedem Tag den wir hier sind gefällt es uns besser und langweilig wird es hier nie! 🙂

Gestern gingen wir nach der Arbeit mit den Welpen spazieren – ihr erster Freilauf in der Umgebung! Am Anfang waren sie noch sehr schüchtern, nach einer Weile wurden sie aber immer mutiger und wir hatten alle Hände damit zu tun sie beisammen zu halten.

Heute zeigte mir Rahel, wie man Gaucho-Pferde sattelt, bevor wir dann gemeinsam auf die Heide zu den anderen Pferden ritten. Die mussten wir dann wie richtige Cowboys zusammen treiben und einfangen! 😀

Am Abend ritten wir noch zu 4. aus und schauten uns 2 Stunden lang die Umgebung an – bei Sonnenuntergang kehrten wir nachhause zurück, wo schon das Abendessen auf uns wartete! ❤

10/12
Derzeitiger Stand der Dinge: meine Arme sind so zerkratzt wie noch nie, ich hab überall blaue Flecken und Schmerzen und die 2 anstrengendsten Zeiten des Tages sind das Huskie-Kuscheln in der Früh und die Fütterung am Abend – und das ist nicht ironisch gemeint!!!

Die Hunde haben so eine enorme Kraft und sind zu beiden Ereignissen komplett aufgeregt; am Abend kommt es eher einer Raubtier-Fütterung gleich (und das sind Huskies ja auch)! Heute sprang sogar einer der Hunde vor Aufregung in einem Nachbarszwinger – und die sind fast 2 m hoch!!!

Trotz allem schreckt das alles weniger ab, als das es dazu führt, die kleinen Biester noch mehr zu lieben! 🙂
Mittlerweile kennen wir die knapp 30 Hunde auch schon beim Namen 😉

In den nächsten 1-3 Wochen soll es dann noch 2x Verstärkung geben – da werden wir dann wohl von massig puppies zu Tode geknuddelt :*)

 

 

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