R40

10/02/2016 – 12/02/2016

10/02
On the road again!

Unser letztes Frühstück in Pino Hachado nahmen wir zum ersten Mal draußen ein, bevor wir uns dran machten, unsere Rucksäcke zusammenzupacken. Vormittags rief Hernan in Zapala an, um sich nach Bussen in den Süden zu informieren. Im Endeffekt beschlossen wir, um 19:00 Uhr einen Bus nach San Martin de los Andes zu nehmen, da der nächste Bus nach Bariloche erst morgen Früh fahren würde. Somit hatten wir noch bis 16:00 Uhr Zeit, in der wir noch das neue Pferd Morocho ausprobierten, mit den puppies laufen gingen und uns am Ende von den Hunden verabschiedeten… zumindest für mich wurde dieser Teil furchtbar emotional – der Abschied von den ganz Kleinen war dabei am schwersten! 😦

Da Hernan den Pferdetrailer nach Zapala zurück bringen musste, konnte er uns mit dem Auto mitnehmen. Dort angekommen kauften wir uns die Bustickets und mussten uns dann schlussendlich auch von Hernan verabschieden – was für wunderbare Erfahrungen wir doch hier machen konnten, irgendwann geht’s bestimmt auch mal im Winter nach Pino Hachado! 🙂

Fürs erste waren wir jetzt mal wieder die nächsten 2,5 Wochen auf uns alleine gestellt. Unser Bus kam gegen 23:00 Uhr in San Martin an, wo wir uns nach weiteren Bussen Richtung Süden erkundigten. Wir hatten zwei Möglichkeiten: entweder nach Bariloche und anschließend durch Argentinien nach El Chalten weiter – was eine sehr teure Variante war – oder rüber nach Chile und über die Carretera Austral in den Süden zu gelangen – was ich eigentlich von Anfang an machen wollte (und mir dann ein gewisser Deutscher ausgeredet hatte, da es zu „umständlich“ sei 😉 ).
Unsere Entscheidung wurde etwas hinausgezögert, da alle Busse erst wieder in der Früh fuhren. Weil der Bahnhof um 1:00 Uhr zusperrte, bauten wir uns draußen unser „Lager“ mit Isomatten und Schlafsäcken auf und schliefen dort, bis wir um 6:00 Uhr wieder hinein konnten.

11/02
Die meisten Busschalter wurden erst im Laufe des Vormittags besetzt, da wir aber keine besondere Lust hatten ewig zu warten, beschlossen wir einfach mit dem nächsten Bus um 8:00 Uhr ins argentinische Nazidorf aka Bariloche zu fahren.

Mit den letzten argentinischen Pesos (wir hatten ca. € 200,- Trinkgeld von den letzten Reittouren erhalten!) kauften wir uns die Tickets und genossen für die nächsten Stunden die schöne Aussicht auf die Seenlandschaft.

Um 12:00 Uhr kamen wir in Bariloche an und mussten nun weiter überlegen. Als wir nach dem Ticketpreis nach El Chalten fragten, fiel uns erst mal die Kinnlade herunter: ~€ 200,-/Person!
Wir gingen also zum nächsten Infoschalter und fragten nach unseren Alternativen. Folgende standen zur Auswahl: der 36-Stunden-Bus (!), der über die argentinische Küste (!) nach El Chalten fuhr, zu hitchhiken oder eine Nacht in Bariloche zu bleiben und am nächsten Tag über Chile in den Süden zu fahren – wir entschieden uns für die 3. Option 😉

Wir besorgten uns also die Tickets und gingen dann übers Stadtzentrum von Bariloche -wo wir uns mal Essen besorgten – zum 5 km entfernten Campingplatz, bei dem wir den restlichen Tag chillten und zur Abwechslung mal wieder an unseren sozialen Medienkontakten arbeiteten 😉

12/02
Nach dem Frühstück machten wir uns in die Stadt auf, um Geld zu wechseln und Snacks für die 7-stündige Busfahrt (die um 13:30 Uhr startete) nach Puerto Montt zu kaufen.

Bis auf die etwas längere Einreise, verging die Zeit ziemlich schnell. Gegen 20:30 Uhr waren wir dann in Puerto Montt angekommen und mussten überlegen, wie es weitergehen würde. Busse gab es erst wieder morgen Früh, der Bahnhof sperrte schon um 23:00 Uhr zu und der Hafen war ebenfalls geschlossen. Aus dem Grund machten wir uns auf die Suche nach einer Unterkunft.

Nach ein paar Minuten wurden wir schon von einem seltsamen Travel-Agency-Typen angequatscht – mir war er von Anfang an etwas suspekt, die Jungs gingen aber gleich auf ihn zu, um sich Infos zu holen. Er erzählte uns, dass die meisten Unterkünfte aufgrund chilenischer Feiertage ausgebucht waren, dass er uns aber etwas besorgen konnte. Nach ein paar Telefonaten führte er uns zu einem Taxi und meinte, dieses würde uns zu einer Unterkunft für 10.000 Pesos/Person bringen. Auf einmal hatte er es ziemlich eilig, was mir wieder etwas komisch vorkam. Dort angekommen, fanden wir eine ganz nette Unterkunft vor, natürlich kostete sie aber mehr als abgesprochen, weswegen wir unsere Suche weiter fortführten.

Die nächsten zwei Hostels waren ausgebucht, zum Glück lief uns dann aber ein Typ entgegen, der uns ein weiteres Hospedaje empfiehl. Dort bekamen wir ein gemütliches 3-Bett-Zimmer um die ursprünglichen 10.000 Pesos inkl. Frühstück.

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