South Canterbury

Ashburton
02/12/2013

Nach einer im Endeffekt sehr schönen Woche in St Clair, machten wir uns zusammen mit Max auf um in den Norden zu hitchhiken. Auf dem Weg zu einem geeigneten Spot, entdeckten uns zwei Traveller und boten uns zwei Plätze im Auto an. Da wir Max nicht alleine stehen lassen konnten und sie auf dem Weg nach Christchurch waren, überließen wir ihm den Platz. Wir mussten jedoch nicht lange warten, bis uns eine Kiwi nach Oamaru mitnahm. Nach einer kurzen Stärkung ging’s dann mit einem Farmer zuerst nach Timaru (Mittagspause für ihn) und dann weiter nach Winchester. Dort gingen wir nur ein paar Meter bis uns zwei Kiwis aufgabelten – nach 6 Stunden waren wir dann endlich in Ashburton angekommen.

Methven
03/12/2013 – 10/12/2013

03/12
In der Früh wurden wir von Chas (NZ) und Dietlind (D) in Ashburton abgeholt. Wir machten noch ein paar Stopps bevor wir zur Glenfalloch Station kamen. Dort gab’s gleich mal Mittagessen und dann fuhr Chas mit uns durch ihr 25.000 ha großes Grundstück – Dominik & ich hinten auf der Ladefläche (mit einem Haufen Hunde) und Xavier (ein Volontär aus Belgien) vorne bei Chas. Die Landschaft war unbeschreiblich schön und die Fahrt war sehr abenteuerlich – wir waren extrem begeistert und überlegten schon unseren Aufenthalt zu verlängern 🙂

~*~*~*~

Unsere Aufgaben:

  • Konferenzräume & Zimmer der Unterkunft vorbereiten
  • Catering
  • Gartenarbeit
  • Farmarbeit: Um die Schafe vor gefährlichen Fliegen zu schützen (die ihre Eier unter der Haut ablegen; die daraus schlüpfenden Maden töten das Schaf dann von innen), mussten die Schwänze der Schafe abgetrennt werden. Außerdem wurden sie an den Ohren markiert (indem ein Stück ihres Ohres entfernt wurde..) und geimpft. Dominik machte diesen Job 2x, ich nur einmal. Für diese Prozedur mussten sämtliche Lämmer eingefangen und dann auf einem „Operationsstuhl“ behandelt werden – wahrscheinlich keine Arbeit für jeden. Abgesehen vom Dreck blieb auch viel Blut an Kleidung und Haut kleben… yummi!

Mein persönliches Highlight: nach 4,5 Jahren – gezwungenermaßen – wieder mit einem Auto zu fahren, yeah!

Mt Sunday
08/12/2013

In der Früh bot uns Dietlind an ihr Auto auszuborgen um zum Mt Sunday zu fahren – wir nahmen natürlich dankend an! Zu dritt machten wir uns also zu einem 7,5-stündigen Roadtrip auf. Als wir dann im „Tal Rohan“ ankamen waren wir komplett begeistert!! Nach unserem spektakulärem Mittagessen am einstigen Grunde der Stadt Edoras, machten wir uns wieder auf den Heimweg – im strömenden Regen! Zum Glück mussten wir nicht hitchhiken 😉

 

 

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