Central India

Goa
11/08/2014 – 12/08/2014

Kurz vor 11:30 Uhr kamen wir endlich in Goa an! Beim Bahnhof in Madgaon, mussten wir uns Tickets für den Zug nach Hampi besorgen. Leider erwies sich das als äußerst kompliziert… vielleicht waren wir aber auch einfach nur übermüdet.

Vom Ticketschalter (bei dem wir schon mal 20 Minuten anstanden…) wurden wir zum Schalter für Zugreservierungen geschickt, dort mussten wir ein Formular ausfüllen und dann ewig in der Schlange warten… im Endeffekt gab es keine Tickets mehr und wir hatten umsonst gewartet… bis wir in unserer Unterkunft waren, war es 13:00 Uhr!

Das Hotel war im Vergleich zu unseren letzten Unterkünften purer Luxus, da Margao aber nicht unbedingt eine Touristenstadt war, gab es leider kaum Alternativen.

Der nächste Zug nach Hampi geht erst wieder in 3 Tagen, da sich das mit unseren Plänen nicht ausgehen würde, beschlossen wir verfrüht nach Mumbai zu fahren und anschließend unseren Aufenthalt in Rajasthan zu verlängern.

Mumbai
13/08/2014 – 14/08/2014

13/08
Der Zug nach Mumbai brauchte 13 Stunden, wir kamen um 5:45 Uhr in der riesigen Metropole an. Um die Uhrzeit waren wir etwas faul (später stellte sich heraus, dass es wohl doch eher mit der Stadt zu tun hatte…) und nahmen daher ein – leider etwas teures – Taxi nach Andheri, das ca. 35 km vom Zentrum entfernt war.

Im Guesthouse angekommen, mussten wir nochmal 1 Stunde warten, bis wir zu unseren Dorm gefahren wurde, der sich in einem anderen Gebäude befand. Dort erfuhr ich auch die schreckliche Nachricht von Robin Williams Tod – der Tag war für mich somit gelaufen…T_T ~ R.I.P., oh captain, my captain!

Da es scheinbar in der Nähe unserer Unterkunft keine Möglichkeit gab Zugtickets zu kaufen, mussten wir nochmal ins Zentrum fahren. Wir fuhren also erst mit der Metro nach Ghatkopar – wir hatten dabei eine atemberaubende Aussicht auf die Slums Mumbais – und von dort ging’s dann weiter mit dem lokalen Zug. Dabei handelt es sich um den typischen indischen chliché-Zug, den man aus Filmen, Bildern usw. kennt. Tausende Menschen die sich in die Wagons quetschen und in den fahrenden Zug rein und rausspringen!

Auf den ersten Blick sehr abenteuerlich und aufregend; die Laune verging mir aber schnell, als ich – als einzige Frau im Wagon – eingeklemmt zwischen dutzenden Männern von hinten und vorne begrapscht wurde… da man sich in dem blöden Zug nicht mal bewegen kann, war es leider auch nicht möglich, irgendwas gegen die Perverslinge auszurichten. Zum Glück gab es allerdings auch ein paar sehr rücksichtsvolle Männer, die mir so früh wie möglich einen Sitzplatz beschafften. So viel dazu!

Beim Bahnhof angekommen, bekamen wir leider nur noch Tickets für einen 22-Stunden Zug nach Jaipur, der erst morgen Abend losfahren würde… wir waren also noch etwas länger in der Stadt gefangen!

Wir versuchten das beste daraus zu machen und gingen im Zentrum spazieren, Dominik lies sich die Haare um Rs 100,- schneiden und wir probierten uns wieder durch die indische Küche!

Zum Guesthouse fuhren wir wieder mit dem Taxi – mich bringt keiner mehr in diesen Zug…

14/08
Mumbai ist eine große, stinkende Metropole und wir hatten echt keine Motivation für die riesige Stadt. Also fuhren wir mit einem TukTuk zu einer großen Mall, gingen ins Kino (leider gab’s keine Bollywood Filme auf englisch…) und genossen einfach den Tag!

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