Hokkaidō II

Nakafurano
16/06/2014 – 28/06/2014

19/06
Am Montag war es an Dominik und mir das Abendessen zu kochen. Was gab es natürlich? Schnitzel! Da wir nur Wild hatten, war das Ergebnis nicht herausragend, die Nachspeise war dafür umso besser 😉

Shinji und Kazumi hatten für heute einen Raum in einer öffentlichen „Fabrik“ gemietet, um dort Kartoffel-Mochi und Brot zu machen. Wir halfen den kompletten Vormittag bei sämtlichen Prozeduren und wurden anschließend zu Mittag mit frisch gebackenen Brotvariationen belohnt! Danach fuhren wir zu dritt zur berühmten Tomita Farm, die sich vom Verkauf unterschiedlicher Lavendelprodukte finanziert und auch sonst viele verschiedene Blumenfeldern besitzt.

Für Chenmu war es leider schon der letzte Tag ;(

24/06
Was war in der Zwischenzeit passiert?

Am Freitag kam ein neuer Helper dazu: der gleichaltrige, sehr sympathische Franzose Julien! Außerdem bekamen wir am Wochenende Besuch von Kazumis Mutter, die aufgrund Chitoses 100-tägigen-Geburtstag (welcher in Japan und China große Bedeutung hatte) aus Tokyo hergeflogen war. Letzteren feierten wir gestern Abend. Bei dieser Feier darf das Baby verschiedene Gerichte probieren; in Wirklichkeit werden diese jedoch nur an die Lippen gehalten und für die restlichen Gäste gibt’s gutes Essen 😉

Heute halfen Julien und ich beim Unterricht von Marmelade- und Eisherstellung. In Japan war gerade die Zeit der Schultrips und eine Highschool aus Hōnshu machte ihren in Hokkaidō. Shinji – sowie eine andere sehr nette Japanerin – waren dafür zuständig, den Jugendlichen Gesagtes beizubringen. Julien und ich waren dabei als Vertreter der beiden besten Dessert-Länder der Welt vor Ort! 😛 Wir hatten so viel Spaß, unterhielten uns mit den Schülern und machten natürlich viiiiele Fotos!

Am Abend fuhren wir wieder gemeinsam zum Onsen – wieder so toll wie letztes Mal! Nach dem Onsen bauten Dominik und ich Shinjis Zelt (ein 1-Mann-Zelt…) auf. Unser Plan war es nämlich morgen im Daisetsuzan Nationalpark wandern zu gehen, also blieben wir die Nacht am Campingplatz (¥ 500,-/Zelt, das ist mal billig!), um dann früh losstarten zu können.

25/06
Ohne Iso-Matte ist es nicht ganz so bequem im Zelt… Um 6:00 Uhr standen wir auf, machten uns fertig und starteten um 7:00 Uhr unseren Loop-Trekk zum Tokachi-dake. Für den Aufstieg bis zum Gipfel brauchten wir 3h 50min; für den „Abstieg“ nochmal 3h (wobei es erst die letzten 1,5h bergab ging).

Die Landschaft war wunderschön und von Lavagestein geprägt; hier und da gab’s auch ein wenig Schnee, was natürlich Dominik besonders freute. Normalerweise hätten wir für die Route wohl länger gebraucht, da es aber nur 3 Busse pro Tag nach Kamifurano gab, beeilten wir uns extrem – was bei dem schneebedecktem und teilweise sehr steilem Weg nicht immer so einfach war. Unten angekommen waren wir total erledigt, aber wir schafften es rechtzeitig zum früheren Bus!

In Kamifurano angekommen, mussten wir herausfinden, wie wir zum Beberui kommen würden. Der Typ bei der Touristeninfo hatte natürlich keinen Plan und sein englisch war auch begrenzt. Wir mussten also Shinji anrufen; nach langem hin und her saßen wir schlussendlich im letzten Bus (eigentlich nur ein großer Van…) Richtung Nakafurano. Von der Busstation waren es noch ca. 15 min zu Fuß, dann waren wir nach diesem anstrengenden Tag endlich zuhause angekommen!

Am Abend kamen neue Helper an: 2 junge Taiwanerinnen, die für 3 Wochen im Beberui bleiben würden.

26/06
Nach 2 schlaflosen Nächten tat es sehr gut mal wieder zu schlafen!

Heute hatten wir ebenfalls einen freien Tag, da wir von gestern aber noch so erledigt waren, genossen wir einfach mal wieder das Nichts-tun.

Die 2 Mädels waren übrigens sehr seltsam und alles andere als gesellig… armer Julien; hoffentlich kommen bald noch andere Helper dazu, sonst wird sein restlicher Aufenthalt wohl sehr einsam…

Sapporo
28/06/2014

Gestern war unser letzter Arbeitstag! Dafür bekamen wir eine besondere Aufgabe: ein Haus zu demolieren! Wir natürlich total in unserem Element, hatten sehr viel Spaß dabei!

Zu Mittag gab’s nochmal Kazumis leckeres Curry und abends als Abschiedsgeschenk unser Favourite: Okonomiyaki! ❤

Kazumi war einfach viel zu gut zu uns, in der Früh machte sie uns pancakes 🙂 Dann noch schnell ein paar Abschiedsfotos, bevor es für uns wieder ans reisen geht – zumindest die nächsten 3 Tage!

Auf demselben Weg wie bei der Anreise, ging es zurück nach Sapporo. Unser Flug nach Osaka startet erst am Abend, wir hatten also noch etwas Zeit um die Stadt (oder besser die JR Station) zu erkunden.

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