Sa Pa

19/05/2014 – 31/05/2014

19/05
Aufgrund unserer Paranoia (wir sind eben gebrannte Kinder), schliefen wir im Nachtbus abwechselnd. Nach einer Weile merkten wir aber, dass wir wohl nicht bestohlen werden, also beschlossen wir einfach zu schlafen.

Gegen 7:00 Uhr kamen wir in Sapa an. Wir gingen zum Hostel, wo wir auf Peter -unseren Host – trafen und ruhten uns noch eine Weile aus. Um 9:00 Uhr ging es zusammen mit 6 anderen Volontären (eine davon half nur heute aus) zum Sapa Hope Center, wo wir unter der Woche schlafen und arbeiten würden. Beim Center handelt es sich um eine Non-Profit Initiative von Peter, die ein Zuhause sowie Englisch Unterricht für obdachlose Kinder bieten soll. Momentan ist das Zentrum noch im Aufbau und dabei helfen wir momentan mit. Wir arbeiten insgesamt 2 Stunden pro Tag am Nachmittag, Mittag- und Abendessen gibt’s für $ 1,- pro Mahlzeit und wir sind von der schönsten Berglandschaft umgeben!

20/05
Zum ersten Mal seit 9 Monaten, boten sich die besten klimatischen Bedingungen um Laufen zu gehen! Die Strecke war zwar nicht optimal um wieder anzufangen da es nur bergauf ging, aber es war schön mal wieder Sport zu machen 🙂

Nach hitzigen, philosophischen Diskussionen unter uns Volontären, ging es am Nachmittag für uns ans Feld – es war harte Arbeit für uns alle! (wir Stadtmenschen sind einfach nichts gewöhnt :P) Danach gingen wir zum nächsten Lokal und tranken unser verdientes Bier – 1 Pitcher um $ 1,- , ziemlich fair! Außerdem stieß noch der deutsche Helper Lorenz zu unserer Gruppe – nun waren wir zu 8.!

22/05
Die letzten zwei Tage verliefen ähnlich wie zuvor: Frühstück besorgten wir uns selbst, vormittags verbrachten wir Zeit miteinander und hatten jeden Tag aufs neue interessante und anregende Gespräche, dann gab’s Mittagessen, Siesta, ein wenig harte Farmarbeit und danach Bier & Abendessen!

Gestern zeigte uns Mai noch einen schönen Picknicks-Platz mit einer absolut faszinierenden Aussicht! Danach machten uns die Franzosen leckere Crępes. Ging leider etwas auf die Geldbörse, aber es hatte sich schon ausgezahlt! Nach dem Abendessen spielten wir für gewöhnlich verschiedene Spiele und da wir aus einer sehr temperamentvollen Gruppe bestanden, kam es immer zu heftigen Diskussionen – es war trotzdem immer sehr lustig! 🙂

23/05
Früh am Morgen gingen wir zusammen mit Mai, Marco und Lorenz zu einer Einheimischen, um ihr bei der Tofu Zubereitung zuzusehen. Während wir warteten bekamen wir frische Soyamilch, soooooo lecker! Wir hatten auch die Idee entwickelt, etwas in den Tofu zu mischen. Also erkundigte sich Mai, ob die Frau für uns Bananentofu (oder Tonana bzw. Banafu wie wir es nannten) zubereiten könnte. Wir waren sehr aufgeregt und warteten geduldig auf unser Banafu! Außerdem wollten wir aus den mehligen Überresten der Sojabohnen Knödel machen – so viel Kreativität am Morgen! 😀

Ab heute wird unser Mittag- und Abendessen auch nicht mehr im Center gekocht, stattdessen gehen wir ins Restaurant. Dominik und ich genossen es aber ehrlich gesagt gerade vegetarisch zu essen…

Nach der Arbeit machten wir noch ein Picknick neben den Reisterrassen um die Arbeitswoche schön abzuschließen 🙂

25/05
Übers Wochenende gingen wir zurück nach Sapa ins Backpacker Hostel – 5km bergauf!
Gestern sahen wir uns ein wenig in Sapa um, da wir am Anreisetag ja keine Gelegenheit dazu gehabt hatten.

Für heute hatten wir einen 6-stündigen Trekk in der Gegend geplant; Lorenz übernahm hierfür die Rolle des guides. Davor gönnten wir uns aber noch ein großes Frühstücksbüffet um $ 2,50 – sooooo viel und soooo leckeres Essen, nächstes Wochenende wieder!!

Der Trekk führte uns über einige Hanfplantagen (zur Herstellung von Kleidung natürlich!), wunderschöne Berge und Reisterrassen. Die Aussicht war toll, anfangs war das Wetter sehr angenehm aber mit der Zeit wurde es immer heißer. Ca. 9 km vor Sapa befand sich ein Fluss mit einem kleinen Becken, in dem man schwimmen konnte. Wir hatten zwar alle keine Badekleidung mit, es war aber zu heiß um nicht ins Wasser zu springen! Wir verbrachten dort eine Weile und hatten Spaß, bevor wir uns auf den Rückweg machten – in der Zeit bemerkten wir natürlich nicht, wie rot wir alle schon waren…

Irgendwie gruppierten sich alle an einem Punkt, so das am Ende nur noch Glen, Dominik und ich übrig waren. Wir gingen ziemlich lang die Bergstraße bergauf; irgendwann wurde es uns jedoch zu heiß und unsere Sonnenbrände waren schon richtig schlimm… 4 km von Sapa entfernt beschlossen wir in ein Taxi zu steigen – ich bereue die Entscheidung nicht! Alles in allem ein sehr schönes Wochenende! 🙂

26/05
Zurück zum Sapa Hope Center mit zwei neuen Volontären! Wir brachen früh auf, da es heute eine Lunchbox-Vergabe in 2 verschiedenen Schulen gab. Wir waren ziemlich planlos und als Peter plötzlich meinte, Dominik und ich sollten alleine zur 2. Schule fahren, steigerte sich diese Planlosigkeit noch mehr!

Dort wurden wir aber nett empfangen, in der Schule herumgeführt und mussten eigentlich nur ein bisschen Essen verteilen. Danach gab’s ein riesiges Festmahl für die Lehrer und seeeehr viel Bier!! Jedes Mal wenn man von jemanden „eingeladen“ wurde, musste man sein Glas exen und sich anschließend bei seinem Gegenüber bedanken. Es war äußerst amüsant…. Für die anderen verlief das Mittagessen anscheinend nicht so spannend. Am Nachmittag gingen wir zurück ins Center, gaben angeheitert ein wenig Englisch Unterricht und mir wurden anschließend noch die Haare gemacht – so ein Service! ❤

Abends wurde die ganze Gruppe eingeladen und so aßen wir wieder, tranken Bier und sangen Karaoke – wir hatten so viel Spaß!!

28/05
Heute waren wir mal super brav und starteten um 6:45 Uhr unseren Aufstieg nach Sapa. Wieso? Um nochmal Büffet essen zu können!! :DD

Danach statteten wir Mai einen Besuch im Backpackers ab (diese Woche ist sie leider nicht bei uns) und brachten abschließend zwei neue Volontäre zum Zentrum. Zwei Arbeitstage noch, dann ist es auch schon wieder vorbei mit unserer Zeit in Sapa! 😦

31/05
Alle guten Dinge sind 3, daher gönnten wir uns ein allerletztes Mal das Frühstücksbüffet in Sapa!

Am Abend geht es mit dem Nachtbus zurück nach Hanoi. Dort treffen wir uns -gemeinsam mit Glen – mit Marco und machen unsere letzten Besorgungen für unseren langen Aufenthalt in Japan!

In diesem Sinne: goodbye Southeast Asia! Es war aufregend, anstrengend, nervenaufreibend und atemberaubend schön!

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