Japan 日本

“Reisen und ferne Länder? Nein danke, ich brauche nichts anderes als Österreich und meine geliebte USA. Der Rest kann mir gestohlen bleiben! …hm? Ob es wirklich keine einzige Destination gibt, die mich interessieren würde? Nun ja… ein Land würde mir da schon einfallen…


April 2012 / Juni – August 2014

Ein Jahr zuvor ereignete sich die Tragödie in Fukushima – ein Vorfall, der mich persönlich sehr betraf.

Obwohl mir zu diesem Zeitpunkt viele davon abrieten momentan nach Japan zu fliegen, war spätestens nach meiner Reise nach China im Juli 2011 klar, dass ich unbedingt kommenden Frühling ins Land der aufgehenden Sonne musste.

Wie ich bereits in einem anderen Beitrag erwähnt hatte, war es schon seit vielen Jahren mein großer Traum einmal in meinem Leben nach Japan zu reisen! Diesen würde ich mir im April 2012 endlich erfüllen.

Gemeinsam mit damaligen Partner und meinem jüngeren Bruder, starteten wir unseren 2-wöchigen Trip in der Hauptstadt Tokio. Von dort würden wir weiter zum Mt. Fuji und anschließend in die wunderschöne Stadt Kyoto fahren. Unser letzter geplanter Stopp war in Osaka, allerdings entschieden wir vor Ort spontan außerdem einen Tagesausflug nach Nara zu machen.

In dieser wirklich kurzen Zeit hetzten wir uns also durch die “typischen Touristenorte“ und versuchten so viel wie möglich von der Kultur aufzusaugen. Für mich war diese Art zu reisen jedoch damals schon etwas frustrierend, weswegen ich mehr als nur etwas enttäuscht nachhause zurückkehrte. Ich musste ernüchternd feststellen, dass mein Traum von Japan nicht meinen Vorstellungen gerecht wurde.

Etwa zwei Jahre später kehrte ich nach Japan zurück. Dieses Mal verbrachte ich 9 atemberaubende Wochen in diesem wunderbaren Land, die mich dazu veranlasst haben, erneut retournieren zu wollen.

Was war das zweite Mal anders gewesen?


Freiwilligenarbeit

Ich hatte die Gelegenheit die japanische Kultur bei zwei unterschiedlichen Jobs kennen zu lernen. Für mich war diese Erfahrung Gold wert, denn Tempelanlagen und leckere Restaurants sind zwar toll, aber am alltäglichen Leben eines kulturfremden Menschen teilhaben zu können, ist für mich immer noch das allergrößte!

So kam ich vor allem auch in die Gunst in unterschiedlichen japanischen Küchen zu stehen und viele authentische Rezepte zu erlernen und nachhause mitzunehmen – welch besseres Souvenir könnte es geben! 🙂


Hitchhiken

Eine andere großartige Erfahrung war das hitchhiken in Japan. Das tollste Erlebnis hatte ich, als wir zu viert nach einer Mitfahrgelegenheit suchten und letztendlich zu Abendessen, Übernachtung und Frühstück eingeladen wurden – welch ein Spaß!

Auch die Kommunikation war eine interessante, denn die wenigsten Menschen sprechen tatsächlich englisch. Trotzdem waren sie stets hilfsbereit und mit ihrem bröckligen englisch und meinen paar Wörtern japanisch, schafften wir es immer uns auf irgendeine Weise zu verständigen.


Andere Wege um in Japan Geld zu sparen

Vielen ist eine Reise – z.B. im Vergleich zu einem Aufenthalt in Südostasien – nach Japan zu teuer, denn die Preise entsprechen europäischem Niveau.

Um trotzdem Geld zu sparen gibt es in Japan folgende Möglichkeiten:

Japan Rail Pass
Dieser ist ausschließlich für Touristen erhältlich und macht den Zugtransfer in Japan deutlich günstiger. Achtung: dieser muss bereits im Heimatland erworben werden! Vor Ort kann er dann gegen ein Zugticket eingetauscht werden.

Fast Food Restaurants
Schnellimbiss-Ketten sind in Japan nicht dasselbe wie bei uns im Westen. Für einen geringen Preis erhält man leckere Menüs, die nicht in Fett gebadet sind! Üblicherweise gibt’s Suppe/Salat und ein Hauptgericht. Dazu wird gratis Grüntee gereicht. Da Trinkgeld in Japan nicht üblich ist, zahlt man tatsächlich nur für die bestellten Speisen. Typische Restaurants sind z.B. Yoshinoya, Sukiya und Matsuya.

Manga Cafés
Wer billige Nächtigungen sucht und keine zu hohen Ansprüche an seinen Schlafplatz hat, der kann sich in einem Manga Café niederlassen. Diese sind meist die günstigste Variante, allerdings können Gepäckstücke nicht untergebracht werden. Als Alternative können z.B. Schließfächer am Bahnhof verwendet werden.

In Japan hat sich eine Zeit lang außerdem der Trend entwickelt, im Freien zu übernachten und öffentliche Bäder zu Hygienezwecken zu verwenden. Achtung: hier kann es jedoch sein, dass Personen mit Tattoos abgewiesen werden, da diese mit der Yakuza-Mafia in Verbindung gebracht werden.

Wie sich zeigt gibt es also unzählige Methoden, um günstig in Japan davon zu kommen. Für meinen ersten Aufenthalt habe ich damals etwa € 700,- in 2 Wochen ausgegeben. Beim zweiten Mal waren es nur noch € 300,- innerhalb von 9 Wochen. (Beides exklusive Flüge)

Du möchtest mehr zu meinen Reisen nach Japan erfahren? Dann stöber doch mal in meiner Japan-Abteilung 😉

 

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